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Freitag, 16. Oktober 2009
Rosinenbrötchen plus
violinista, 10:13h
Wenn Sie in der Stadt ein Rosinenbrötchen kaufen, bedeutet das, dass Sie anschließend ein Rosinenbrötchen verzehren, verschenken, oder sonstwas damit anstellen können.
Wenn Sie hier auf dem Dorf aber ein Rosinenbrötchen erstehen, dann gibt es zusätzlich pädagogische Gespräche über die lieben kleinen Blockflötenschüler mit der Bäckereiverkäuferin und eine Kinoverabredung mit der Chefbäckerin.
Und das Rosinenbrötchen natürlich auch. In erlesener Qualität.
Wie gut, dass ich mich gegen die Apfeltasche entschieden habe. Sonst müsste ich dies hier ja jetzt veröffentlichen. Ach nee, gibt ja schließlich noch die dichterische Freiheit.
Guten Frühstückshunger allerseits!
Wenn Sie hier auf dem Dorf aber ein Rosinenbrötchen erstehen, dann gibt es zusätzlich pädagogische Gespräche über die lieben kleinen Blockflötenschüler mit der Bäckereiverkäuferin und eine Kinoverabredung mit der Chefbäckerin.
Und das Rosinenbrötchen natürlich auch. In erlesener Qualität.
Wie gut, dass ich mich gegen die Apfeltasche entschieden habe. Sonst müsste ich dies hier ja jetzt veröffentlichen. Ach nee, gibt ja schließlich noch die dichterische Freiheit.
Guten Frühstückshunger allerseits!
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Mittwoch, 14. Oktober 2009
Treffsicherheit
violinista, 23:57h
Gekonnt ist, wenn man nach der schwungvollen Rechtskurve, in der die kleine, duftende Holzzitrone aus der Ablage in die Ecke der Beifahrertür geschleudert wurde, die nächste Linkskurve ebenso rasant nimmt, dass sie wieder an Ort und Stelle zu liegen kommt.
Ein klein wenig erinnert es an Flipper spielen.
Ein klein wenig erinnert es an Flipper spielen.
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Donnerstag, 1. Oktober 2009
Der schwarze Mann
violinista, 22:14h
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Niemand!
Und wenn er kommt?
Dann laufen wir!
Wir vielleicht schon.
Weggelaufen sind wir vor ihm, damals vor 12 Jahren. Beziehungsweise in die Wüste haben wir ihn geschickt. Schließlich hatten wir Gäste und Kaffee und Kuchen und die Hochzeitsnacht vor uns. Er solle lieber in ein paar Tagen wiederkommen. Kaum war er zur Tür hinaus, hatte ich es schon bereut. Aberglauben hin, Aberglauben her, wenn einem schon das Glück die rußige Hand ausstreckt an solch einem Tag, sollte man es ergreifen und nicht auf die folgende Woche vertrösten.
Ich jedoch nicht!
Aber man lernt ja dazu.
Heute, am Tag unserer Scheidung, habe ich ihn freundlich eingelassen, den schwarzen Mann, und sogar den goldenen Knopf gerieben. Aberglauben hin, Aberglauben her, diesmal habe ich des Glückes rußige Hand ergriffen.
Ob er wohl seinen Terminplan mit Standesamt und Familiengericht abstimmt?
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Niemand!
Und wenn er kommt?
Dann laufen wir!
Wir vielleicht schon.
Weggelaufen sind wir vor ihm, damals vor 12 Jahren. Beziehungsweise in die Wüste haben wir ihn geschickt. Schließlich hatten wir Gäste und Kaffee und Kuchen und die Hochzeitsnacht vor uns. Er solle lieber in ein paar Tagen wiederkommen. Kaum war er zur Tür hinaus, hatte ich es schon bereut. Aberglauben hin, Aberglauben her, wenn einem schon das Glück die rußige Hand ausstreckt an solch einem Tag, sollte man es ergreifen und nicht auf die folgende Woche vertrösten.
Ich jedoch nicht!
Aber man lernt ja dazu.
Heute, am Tag unserer Scheidung, habe ich ihn freundlich eingelassen, den schwarzen Mann, und sogar den goldenen Knopf gerieben. Aberglauben hin, Aberglauben her, diesmal habe ich des Glückes rußige Hand ergriffen.
Ob er wohl seinen Terminplan mit Standesamt und Familiengericht abstimmt?
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
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