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Sonntag, 9. Mai 2010
Search request: Freundin der blasmusik
violinista, 14:08h
Was genau haben Sie sich davon versprochen?
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Samstag, 1. Mai 2010
Komm, lieber Mai
violinista, 13:15h
Der Mai ist gekommen und wirft mich mit verlässlicher Regelmäßigkeit um halb zehn mit Blasmusik aus dem Bett. Ob es daran liegt, dass unsere Straße auf einer günstigen Durchmarschroute liegt, oder ob ich ganz gezielt beglückt werde, weil ich zahlendes Mitglied im dörflichen Blasorchester bin, weiß ich nicht genau. Dass vor meiner Tür allerdings immer ausgerechnet Mozarts Mailied erklingt, kann kein Zufall sein und daher tippe ich eher auf letzteres.
Statt eines Tanzes in den Mai wird es heute Abend dann einen Tanz hinaus geben, oder eben einen Tanz in den zweiten Mai hinein, wobei ich noch inständig hoffe, dass nicht wirklich getanzt wird. Und wenn, dann bitte so wie früher, Klammerblues und bei den schnelleren Nummern alle im Kreis aufstellen und Kopf und Haare schütteln, bis einem schwindlig wird und man Kopfschmerzen hat und man sich aber nicht sicher ist, ob das nun von dem Geschüttele oder nicht doch vielleicht von der Bowle kommt. Kann das wirklich sein, dass da echter Alkohol drin war früher auf den Klassenparties im Schullandheim? Heute wäre das undenkbar. Beziehungsweise heute wird es den dort sicher auch geben, aber nur heute und für uns, schließlich sind wir mittlerweile alt genug.
Die Idee, 25 Jahre Abitur im schuleigenen Landheim zu feiern, ist grandios, doch wie bei jedem dieser Treffen im fünfjährigen Abstand werde ich mich sicher wieder ziemlich fremd fühlen. Bin ich doch nach der 10. Klasse abgegangen und habe die Oberstufe des Musikleistungskurses wegen an einer anderen Schule verbracht. Kenne also nicht den ganzen Jahrgang, sondern nur diejenigen, die mit mir in einer Klasse waren und vielleicht noch den einen oder anderen hübschen Kerl aus der Parallelklasse. Meine engeren Freundinnen von damals halten nichts von Klassentreffen, mit deren Anwesenheit werde ich also nicht rechnen können. Stattdessen werde ich wohl wieder, wie alle 5 Jahre, einen ganzen Abend lang mit Menschen plaudern, mit denen ich zu Schulzeiten so gut wie gar nichts zu tun hatte, um überrascht festzustellen, dass die doch eigentlich alle sehr nett sind. Und mir vornehmen, den Kontakt nicht direkt wieder abbrechen zu lassen, und mich dann doch wieder nicht daran halten. Und Grüße ausrichten an die beiden Freunde des Herrn J., der auf der Nachbarschule gewesen ist.
Ich hoffe, es sind nicht mehr die alten Betten von damals in den Zimmern; von dem einen bin ich mal runtergefallen und habe kaum noch Luft gekriegt und die Stelle an der Wirbelsäule tut mir heute noch weh, aber es sind viele andere hinzugekommen, also spielt das heute auch keine große Rolle mehr.
Ach ja, und das Mailied von Mozart, das habe ich dort auch immer gespielt. Zu Hause hatten wir kein Klavier und so konzentrierten sich meine Klavierspielphasen damals immer auf die eine Woche Schullandheim im Jahr.
Und sonst so im Mai? Warten wir es ab.
Statt eines Tanzes in den Mai wird es heute Abend dann einen Tanz hinaus geben, oder eben einen Tanz in den zweiten Mai hinein, wobei ich noch inständig hoffe, dass nicht wirklich getanzt wird. Und wenn, dann bitte so wie früher, Klammerblues und bei den schnelleren Nummern alle im Kreis aufstellen und Kopf und Haare schütteln, bis einem schwindlig wird und man Kopfschmerzen hat und man sich aber nicht sicher ist, ob das nun von dem Geschüttele oder nicht doch vielleicht von der Bowle kommt. Kann das wirklich sein, dass da echter Alkohol drin war früher auf den Klassenparties im Schullandheim? Heute wäre das undenkbar. Beziehungsweise heute wird es den dort sicher auch geben, aber nur heute und für uns, schließlich sind wir mittlerweile alt genug.
Die Idee, 25 Jahre Abitur im schuleigenen Landheim zu feiern, ist grandios, doch wie bei jedem dieser Treffen im fünfjährigen Abstand werde ich mich sicher wieder ziemlich fremd fühlen. Bin ich doch nach der 10. Klasse abgegangen und habe die Oberstufe des Musikleistungskurses wegen an einer anderen Schule verbracht. Kenne also nicht den ganzen Jahrgang, sondern nur diejenigen, die mit mir in einer Klasse waren und vielleicht noch den einen oder anderen hübschen Kerl aus der Parallelklasse. Meine engeren Freundinnen von damals halten nichts von Klassentreffen, mit deren Anwesenheit werde ich also nicht rechnen können. Stattdessen werde ich wohl wieder, wie alle 5 Jahre, einen ganzen Abend lang mit Menschen plaudern, mit denen ich zu Schulzeiten so gut wie gar nichts zu tun hatte, um überrascht festzustellen, dass die doch eigentlich alle sehr nett sind. Und mir vornehmen, den Kontakt nicht direkt wieder abbrechen zu lassen, und mich dann doch wieder nicht daran halten. Und Grüße ausrichten an die beiden Freunde des Herrn J., der auf der Nachbarschule gewesen ist.
Ich hoffe, es sind nicht mehr die alten Betten von damals in den Zimmern; von dem einen bin ich mal runtergefallen und habe kaum noch Luft gekriegt und die Stelle an der Wirbelsäule tut mir heute noch weh, aber es sind viele andere hinzugekommen, also spielt das heute auch keine große Rolle mehr.
Ach ja, und das Mailied von Mozart, das habe ich dort auch immer gespielt. Zu Hause hatten wir kein Klavier und so konzentrierten sich meine Klavierspielphasen damals immer auf die eine Woche Schullandheim im Jahr.
Und sonst so im Mai? Warten wir es ab.
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Montag, 26. April 2010
Nachtruhe
violinista, 10:40h
Wenn man verliebt ist, mag man das Schnarchen eines anderen Mannes nicht hören. Auch nicht das des platonischen Tatort-Freundes. Da verbringt man die Nacht dann doch lieber im Kinderzimmer.
Wie gut, dass man hormonell bedingt aber ja auch nur ganz wenig Schlaf benötigt.
Willkommen, Frühling!
Wie gut, dass man hormonell bedingt aber ja auch nur ganz wenig Schlaf benötigt.
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