Samstag, 4. Oktober 2008
Ein Jahr
violinista, 15:31h
Demnächst zweiundvierzig. Zeit für ein Resumée.
Der Herbst des letzten Jahres mit all seinen Widrigkeiten und dennoch strotzend vor Lebendigkeit. Auch der Winter voller Leben und an die Widrigkeiten hatte man sich entweder bereits gewöhnt oder sie hatten sich tatsächlich leicht verringert, wer vermag das aus der Erinnerung noch so klar zu benennen.
Im Frühjahr dieser hoffnungsvolle Aufbruch kaum gekannter Intensität. So schön, so stark, und Kraft gebend. Aufeinanderzustürmen und Hand in Hand durchs Leben rennen, zumindest dem Gefühl nach. Überholspur-Feeling, allumfassend. Ins Stolpern geraten, weggestoßen. Tief verletzt auf Krücken dennoch das Wagnis einer vorsichtigen Annäherung.
Im Sommer dann Erschöpfung.
Und jetzt wieder Herbst. Und ganz viel Traurigkeit.
Der Herbst des letzten Jahres mit all seinen Widrigkeiten und dennoch strotzend vor Lebendigkeit. Auch der Winter voller Leben und an die Widrigkeiten hatte man sich entweder bereits gewöhnt oder sie hatten sich tatsächlich leicht verringert, wer vermag das aus der Erinnerung noch so klar zu benennen.
Im Frühjahr dieser hoffnungsvolle Aufbruch kaum gekannter Intensität. So schön, so stark, und Kraft gebend. Aufeinanderzustürmen und Hand in Hand durchs Leben rennen, zumindest dem Gefühl nach. Überholspur-Feeling, allumfassend. Ins Stolpern geraten, weggestoßen. Tief verletzt auf Krücken dennoch das Wagnis einer vorsichtigen Annäherung.
Im Sommer dann Erschöpfung.
Und jetzt wieder Herbst. Und ganz viel Traurigkeit.
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wajakla,
Sonntag, 5. Oktober 2008, 03:01
Frau Violinista, wenn Sie nichts dagegen haben, setze ich mich einfach ein wenig stumm neben Sie in Gedanken.
Nehme Sie bei den Händen und sitze einfach ein wenig bei Ihnen. Weil das Leben manchmal einfach eine mistige Tretmühle ist...
Nehme Sie bei den Händen und sitze einfach ein wenig bei Ihnen. Weil das Leben manchmal einfach eine mistige Tretmühle ist...
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violinista,
Sonntag, 5. Oktober 2008, 15:18
Nur zu, nehmen Sie Platz, Herr Wajakla. Ich danke Ihnen für Ihr Mitgefühl. Doch seien Sie nicht allzu böse, wenn ich es vorziehe, meine Hände bei mir zu belassen; sie sind einem anderen vorbehalten.
Dies stetige Auf und Ab ist schon sehr anstrengend und zermürbend. Doch werden ganz gewiss auch wieder bessere Zeiten folgen. Also trotz allem Jammern und Fluchen die Zähne zusammenbeißen und weiterhumpeln, in der Hoffnung darauf, bald wieder rennen zu können, befreit und unbeschwert und Hand in Hand.
Dies stetige Auf und Ab ist schon sehr anstrengend und zermürbend. Doch werden ganz gewiss auch wieder bessere Zeiten folgen. Also trotz allem Jammern und Fluchen die Zähne zusammenbeißen und weiterhumpeln, in der Hoffnung darauf, bald wieder rennen zu können, befreit und unbeschwert und Hand in Hand.
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wajakla,
Sonntag, 5. Oktober 2008, 18:01
Eine bewundernswert positive Einstellung.
Und natürlich auch ohne Hände... ;-)
Und natürlich auch ohne Hände... ;-)
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violinista,
Sonntag, 5. Oktober 2008, 18:52
Leider bin ich bisher noch nicht wirklich komplett durchdrungen von dieser positiven Einstellung.
Allerdings können ein paar optimistische Zeilen und Gedanken doch nur von Nutzen sein. Sehen Sie es als einen Versuch, sich selbst Mut zuzusprechen.
Allerdings können ein paar optimistische Zeilen und Gedanken doch nur von Nutzen sein. Sehen Sie es als einen Versuch, sich selbst Mut zuzusprechen.
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jammernich,
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 13:36
Tja, man sagt ja immer, eine Beziehung ist auch Arbeit. Allerdings sollte man aufpassen, dass kein 24 Stunden-Job daraus wird... Erschöpfung sollte jedenfalls nicht das Resultat sein, im Gegenteil, eine Beziehung sollte Kraft geben und nicht nehmen meiner Ansicht nach. Also, nicht erschöpfen lassen...
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violinista,
Montag, 13. Oktober 2008, 12:07
Wahre Worte, Herr N., sehr wahre Worte. Stimme da voll mit Ihnen überein. Doch an der Umsetzung hapert es enorm.
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