Dienstag, 8. November 2011
1000 Meter nicht erreichbar
violinista, 22:14h
Das Schöne am Bahnen schwimmen ist ja im Grunde genommen die Nichterreichbarkeit. Handy aus und weggeschlossen. Früher war das ja normal. Dass man einfach mal warten musste, bis man jemanden wieder spricht. Gab ja noch nicht mal Anrufbeantworter. Und zwischenzeitlich hat man die Dinge eben mit sich selber ausgemacht und noch ein, zwei Mal überdacht.
Heute geht das nur im Schwimmbad.
Pause machen.
Bahnen schwimmen.
Eins. Zwei. Drei. Bis Vierzig.
Einatmen. Ausatmen. Immer schön auf die Schwimmzüge verteilt.
Rücken. Brust. Kraul.
Bis vierzig.
Und mit nassen Haaren in den Unterricht.
Heute geht das nur im Schwimmbad.
Pause machen.
Bahnen schwimmen.
Eins. Zwei. Drei. Bis Vierzig.
Einatmen. Ausatmen. Immer schön auf die Schwimmzüge verteilt.
Rücken. Brust. Kraul.
Bis vierzig.
Und mit nassen Haaren in den Unterricht.
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sid,
Dienstag, 8. November 2011, 23:41
(Ich bin öfters mal nicht erreichbar. Es ist so ein kleiner Luxus zwischendurch. Aber man darf mir jederzeit auf den AB reden. Wenn es dem zu blöd wird, würgt er den Anruf einfach raus ; ) )
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sid,
Mittwoch, 9. November 2011, 01:43
Ich meinte damit, daß ich auch mal ohne Handy kurz aus dem Haus geh, oder einfach im Supermarkt die paar Minuten auf lautlos hab.
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wajakla,
Mittwoch, 9. November 2011, 09:34
Äh...gab es vor dem Handyzeitalter keine Kinder? ;-)
Hielt man sich vor 20 Jahren für so wichtig, dass man ständig kommunizieren, schlimmer: ständig erreichbar sein mußte? Nein. Und Kinder sind auch nicht mehr abhanden gekommen, obwohl sie nicht ständig anrufen konnten oder mußten. Hoffe ich zumindest jetzt mal so...
Hielt man sich vor 20 Jahren für so wichtig, dass man ständig kommunizieren, schlimmer: ständig erreichbar sein mußte? Nein. Und Kinder sind auch nicht mehr abhanden gekommen, obwohl sie nicht ständig anrufen konnten oder mußten. Hoffe ich zumindest jetzt mal so...
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violinista,
Mittwoch, 9. November 2011, 09:42
Vor 20 Jahren waren die Mütter wahrscheinlich ebenso gut zu erreichen wie heute. Nur blieben sie zu diesem Zweck dann eben einfach zu Hause.
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sid,
Mittwoch, 9. November 2011, 12:27
Also mein Muttertier war arbeiten. Wenn es was Dringendes gab, dann hatte ich dafür Telefongeld und in der Schule (und auch auf der Gassen ect) gab es einen "Münzfernsprecher". Dann hab ich angerufen. Ebenso, wenn ich absehen konnte, daß ich nicht zur verabredeten Zeit nach Hause kam - so waren die Regeln. Allerdings mußte ich selten anrufen, weil meine Heimtrödelzeit gut bemessen war und man manche Privilegien nicht leichtfertig aufs Spiel setzt ; )
Anrufbeantworter gab es schon vor 20 Jahren. Unseren haben wir ´93 mit der Umstellung vom Telefonnetz bekommen, sämtliche Freundinnen hatten schon lange davor so eine Gerätschaft.
Frag mich öfters, wenn ich heute hysterische Mütter seh (die sich aufregen, daß das Kind für 2 Tage "nicht zu Hause schlafen" kein Handy verwenden dürfen), wie entspannt damals die Eltern waren. Wenn es was gibt, ruften die Betreuer sowieso an. Die restliche Überwachungen der Kinder finde ich teilweise nicht zielführend, davon ausgehend, was ich so an Telefonaten um den Schulschluß zu Mittag so mitanhören darf.
Anrufbeantworter gab es schon vor 20 Jahren. Unseren haben wir ´93 mit der Umstellung vom Telefonnetz bekommen, sämtliche Freundinnen hatten schon lange davor so eine Gerätschaft.
Frag mich öfters, wenn ich heute hysterische Mütter seh (die sich aufregen, daß das Kind für 2 Tage "nicht zu Hause schlafen" kein Handy verwenden dürfen), wie entspannt damals die Eltern waren. Wenn es was gibt, ruften die Betreuer sowieso an. Die restliche Überwachungen der Kinder finde ich teilweise nicht zielführend, davon ausgehend, was ich so an Telefonaten um den Schulschluß zu Mittag so mitanhören darf.
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wajakla,
Mittwoch, 9. November 2011, 17:43
Sie denken jetzt hoffentlich nicht, ich bin ein mieser Spießer, der Frauen lieber am Herd im Heim sieht. ;-) Denn so war es ja nicht gemeint.
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jammernich,
Mittwoch, 9. November 2011, 12:49
*schmunzel* Dass ausgerechnet DU es schön findest, nicht erreichbar zu sein, finde ich höchst bizarr...
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