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Mittwoch, 27. November 2013
Solche und solche
violinista, 00:08h
Ein Schüler, der echt überhaupt keine Lust mehr hat auf Üben und den wöchentlichen Unterricht, aber dessen Mutter möchte, dass er noch dabei bleibt, ein bisschen wenigstens, wie sie sagt, aber dies schon seit geraumer Zeit.
Und dann der Schüler, bei dem momentan alles ein bisschen viel ist und der daher derzeit nicht so gut zum Üben kommt, der aber wirklich gern weiter machen möchte, aber dessen Mutter sagt, er müsse unbedingt entlastet werden zeitlich, damit mehr Energie für die Schule übrig bleibt, und ihn daher abmeldet.
Also, da wäre Frauentausch doch jetzt echt mal sinnvoll!
Und dann der Schüler, bei dem momentan alles ein bisschen viel ist und der daher derzeit nicht so gut zum Üben kommt, der aber wirklich gern weiter machen möchte, aber dessen Mutter sagt, er müsse unbedingt entlastet werden zeitlich, damit mehr Energie für die Schule übrig bleibt, und ihn daher abmeldet.
Also, da wäre Frauentausch doch jetzt echt mal sinnvoll!
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Sonntag, Montag und Vorausschau Dienstag
violinista, 02:31h
Der Sonntag ganz im Zeichen der Tosca Premiere.
Der Montag neben Bahnhof für die Mutter, Probe und Schülern ganz im Zeichen des Abhakens.
Und ab Dienstag dann wohl Neuanfang mit Steuererklärung, Diät und Sport.
Der Montag neben Bahnhof für die Mutter, Probe und Schülern ganz im Zeichen des Abhakens.
Und ab Dienstag dann wohl Neuanfang mit Steuererklärung, Diät und Sport.
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Sonntag, 24. November 2013
Freitag und Samstag. Ohne Hospitant.
violinista, 02:33h
Der Freitag startete natürlich wieder mit dem üblichen Weckerweckspiel. Dann Frühstück und Kaffee und von 9:00 Uhr bis ausnahmsweise nur 11:00 Uhr Quartettprobe. Freitags fällt diese immer kürzer aus, da ich schon so früh anfange zu unterrichten und vorher unbedingt eine Pause brauche. Seit ich darauf bestehe, hatte ich keine einzige Freitagsmigräne mehr. Musste mich dennoch ein bisschen aufregen heute, da ich angemotzt wurde wegen meines Zahnarzttermins. Zwei Tage vorm Konzert hat man bittesehr zu üben und nicht beim Zahnarzt rumzusitzen. Zahnarzt bitte erst nach dem Konzert. Ach ja, sehr witzig, in der Woche darauf sind nämlich zwei weitere Konzerte. Dann wohl erst danach? Und währenddessen wird still und heimlich mein Unterkiefer zerfressen von der Entzündung, die da eventuell ist? Nee nee, mit mir nicht. Und, ganz am Rande: das Vorhandensein von Unterkieferknochen ist fürs Geigespielen ja auch schon irgendwie von Vorteil, oder?
Die Mittagspause im ältesten Gasthaus der Musikschulstadt verbracht. Jetzt, da die kalte Jahreszeit Einzug gehalten hat, passt das irgendwie besser als das modernere Hotelbistro. Und fußläufig von der Musikschule zu erreichen ist beides.
Schüler von 13:15 Uhr bis 18:30 Uhr. In einer Freistunde, die sich durch Krankheit einer Schülerin ergab, doch tatsächlich geübt. Schließlich will ich mir ja nicht nachsagen lassen, mein Interesse gelte lediglich Zahnarztpraxen. Beim Sachen packen dann noch ein Gespräch mit einer Kollegin über meine eventuelle Mitwirkung in einem Salonensemble geführt. Hätte ich ja sehr sehr große Lust drauf, die Frage ist nur, ob und wie ich das zeitlich noch unterkriege.
Ein thailändisches Essen bestellt und mit nach Hause genommen und liegend vor dem Fernseher verzehrt. Wie die alten Römer.
Samstag.
Wecker 9:30 Uhr. Duschen, Haarewaschen, Zähneputzen, Kaffee. Um 10:45 Uhr die Kinder bei ihrem Papa aufgelesen und zum Bahnhof mitgenommen, um dort ein familiäres Empfangskomitee zu bilden für die Ankunft der Mutter, bzw Oma. Die halbstündige Verspätung des Zuges dazu genutzt, das kittelschürzige Oberteil umzutauschen.
Dann Oma-, bzw Mutterhappybirthday. Mittagessen, Kaffeetrinken und anschließend die ausgeliehenen Kinder wieder bei ihrem Papa abgesetzt.
Den CD-Player verschenkt. Und erklärt und getestet.
Sich eine Stunde aufs Ohr hauen gewollt, aber von Zauberhand stattdessen ins Twitterreich gezogen worden und dort SMS Nachhilfe bekommen. So eine Art Sekundenschlaf musste also reichen.
Fertig gemacht fürs Konzert. Geige, Noten und Mutter ins Auto gepackt und Abfahrt.
"Kannst du mir einen Platz empfehlen?"
"Vielleicht nicht zu weit hinten, denn es ist sehr hallig hier, hinten verschwimmt alles."
Geige auspacken gegangen. Anspielprobe. Meine Mutter sitzt in der ersten Reihe, direkt vor mir.
"Das mit dem nicht zu weit hinten sitzen hast du ja sehr Ernst genommen."
"Natürlich. Ich wollt doch immer schon mal in der ersten Reihe sitzen. Hab ich dem Dirigenten auch gesagt. Der kam nämlich und meinte, er müsse hier nachher immer durchflitzen. Ob ich nicht lieber in der zweiten Reihe sitzen möchte. Hab ich dem aber gesagt, wissen Sie, ich hab meiner Tochter gesagt, ich möcht auch mal in der ersten Reihe sitzen, und da möchte ich jetzt schon gern bleiben. Na dann bleiben Sie halt sitzen, hat er gesagt."
Soso. Auch mal in der ersten Reihe sitzen. Meine Mutter sitzt so gut wie immer in der ersten Reihe!
Wenigstens schien ihr die leichte Ähnlichkeit des Dirigenten mit meinem verstorbenen Bruder nicht aufzufallen, darüber war ich froh.
Sinfonie aus der Neuen Welt und Requiem für JFK gespielt.
Beim Applaus ein lustiges Gerangel in der ersten Reihe an meiner Mutter vorbei. Loriot hätte seine wahre Freude daran gehabt. Leichter wäre gewesen, sie hätte sich jedes Mal einfach mit verbeugt. Nun denn, ich bin extremere Verhaltensweisen von ihr gewohnt, also trug ich es mit Fassung und Humor.
Zurück bleibt die Frage, was der Trompeter da wohl hörte die ganze Zeit während des Konzerts, aus dem Knopf in seinem dem Publikum abgewandten Ohr.
Die Mittagspause im ältesten Gasthaus der Musikschulstadt verbracht. Jetzt, da die kalte Jahreszeit Einzug gehalten hat, passt das irgendwie besser als das modernere Hotelbistro. Und fußläufig von der Musikschule zu erreichen ist beides.
Schüler von 13:15 Uhr bis 18:30 Uhr. In einer Freistunde, die sich durch Krankheit einer Schülerin ergab, doch tatsächlich geübt. Schließlich will ich mir ja nicht nachsagen lassen, mein Interesse gelte lediglich Zahnarztpraxen. Beim Sachen packen dann noch ein Gespräch mit einer Kollegin über meine eventuelle Mitwirkung in einem Salonensemble geführt. Hätte ich ja sehr sehr große Lust drauf, die Frage ist nur, ob und wie ich das zeitlich noch unterkriege.
Ein thailändisches Essen bestellt und mit nach Hause genommen und liegend vor dem Fernseher verzehrt. Wie die alten Römer.
Samstag.
Wecker 9:30 Uhr. Duschen, Haarewaschen, Zähneputzen, Kaffee. Um 10:45 Uhr die Kinder bei ihrem Papa aufgelesen und zum Bahnhof mitgenommen, um dort ein familiäres Empfangskomitee zu bilden für die Ankunft der Mutter, bzw Oma. Die halbstündige Verspätung des Zuges dazu genutzt, das kittelschürzige Oberteil umzutauschen.
Dann Oma-, bzw Mutterhappybirthday. Mittagessen, Kaffeetrinken und anschließend die ausgeliehenen Kinder wieder bei ihrem Papa abgesetzt.
Den CD-Player verschenkt. Und erklärt und getestet.
Sich eine Stunde aufs Ohr hauen gewollt, aber von Zauberhand stattdessen ins Twitterreich gezogen worden und dort SMS Nachhilfe bekommen. So eine Art Sekundenschlaf musste also reichen.
Fertig gemacht fürs Konzert. Geige, Noten und Mutter ins Auto gepackt und Abfahrt.
"Kannst du mir einen Platz empfehlen?"
"Vielleicht nicht zu weit hinten, denn es ist sehr hallig hier, hinten verschwimmt alles."
Geige auspacken gegangen. Anspielprobe. Meine Mutter sitzt in der ersten Reihe, direkt vor mir.
"Das mit dem nicht zu weit hinten sitzen hast du ja sehr Ernst genommen."
"Natürlich. Ich wollt doch immer schon mal in der ersten Reihe sitzen. Hab ich dem Dirigenten auch gesagt. Der kam nämlich und meinte, er müsse hier nachher immer durchflitzen. Ob ich nicht lieber in der zweiten Reihe sitzen möchte. Hab ich dem aber gesagt, wissen Sie, ich hab meiner Tochter gesagt, ich möcht auch mal in der ersten Reihe sitzen, und da möchte ich jetzt schon gern bleiben. Na dann bleiben Sie halt sitzen, hat er gesagt."
Soso. Auch mal in der ersten Reihe sitzen. Meine Mutter sitzt so gut wie immer in der ersten Reihe!
Wenigstens schien ihr die leichte Ähnlichkeit des Dirigenten mit meinem verstorbenen Bruder nicht aufzufallen, darüber war ich froh.
Sinfonie aus der Neuen Welt und Requiem für JFK gespielt.
Beim Applaus ein lustiges Gerangel in der ersten Reihe an meiner Mutter vorbei. Loriot hätte seine wahre Freude daran gehabt. Leichter wäre gewesen, sie hätte sich jedes Mal einfach mit verbeugt. Nun denn, ich bin extremere Verhaltensweisen von ihr gewohnt, also trug ich es mit Fassung und Humor.
Zurück bleibt die Frage, was der Trompeter da wohl hörte die ganze Zeit während des Konzerts, aus dem Knopf in seinem dem Publikum abgewandten Ohr.
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Samstag, 23. November 2013
Nachgetragener Donnerstag
violinista, 01:54h
Nachdem der geschätzten Copfrin meine Schülertaktung vom Mittwoch missfiel, schlug ich vor, sie möge mich dann doch lieber am Donnerstag begleiten, virtuell. Et voilà.
Da es sich um einen freien Donnerstagvormittag handelte, dachte ich mir, ich würde dies und das erledigen können, unter anderem auch einige Dinge in der Stadt, ganz ohne Stress und Hektik.
Es kam dann aber doch ein wenig anders.
Am späten Mittwochabend noch fing ich ja an, den aufgezeichneten Tatort zu gucken, der sich bis nach Mitternacht erstreckte. Da man zudem nie wissen kann, ob nicht vor dem Tatort noch ein Brennpunkt kommt, und der Tatort sich dadurch zeitlich nach hinten schiebt, nehme ich die nachfolgende Sendung auch immer noch mit auf, was zur Folge hatte, dass ich auch bei Günther Jauch noch hängenblieb und es schließlich 1:30 Uhr wurde, bis ich allmählich Richtung Bett wandern wollte. Genau in diesem Moment blinkte mein iPhone auf mit einem schüchternen "Hi" in der Facebookleiste. Nachts um halb Zwei von einer Frau angechattet zu werden, die man eigentlich nicht so sehr gut kennt, und dann noch recht wortkarg zudem, ließ mich aufhorchen, und auch die Traurigkeit in den wenigen Worten. Dachte, ok, nehme ich mir die Zeit, gehe ich ein paar Dinge weniger einkaufen morgen früh und hole stattdessen am Vormittag den jetzt versäumten Schlaf nach, denn hier scheint jemand dringenden Redebedarf zu haben. Und schließlich hatte ich ja die Pfarrerin mit im Boot.
Das Gespräch dauerte bis 3:45 Uhr und ich weiß leider nicht wirklich, ob ich helfen konnte, aber ich habe mich redlich bemüht um Lösungsansätze und habe vor allem zugehört.
Beim Schlafengehen bemerkt, dass es inzwischen geschneit hatte, und mich zu meinem hervorragenden Reifenwechseltiming beglückwünscht.
Zwischen 5:47 Uhr und 6:51 Uhr dann wieder das bekannte Weckerweckspiel.
Und gleich noch zwei neue Wecker hinterhergeschoben: 12:00 Uhr und 12:01 Uhr.
Aber bereits um 10:30 Uhr von der Hermesbotin geweckt worden mit dem von der Siebtklässlerin heiß ersehnten Stiefelpaket. Eingepackt in Happy Birthday Geschenkpapier. Hermesbotin gratulierte aber leider nicht, und sprang auch aus keiner Torte.
Weiterschlafversuch um 11:00 Uhr abgebrochen.
Also aufstehen, duschen, Zähneputzen, anziehen.
11:30 Uhr Frühstück, Kaffee, Telefon. Den wichtigen Zahnarzttermin für mich und auch gleich welche für die Kinder gemacht. Der Zehntklässler hat ja zwei abgebrochene Schneidezähne, die, so lange er noch wächst, immer nur provisorisch geflickt werden können, und von denen ist mal wieder einer abgebrochen, und dann halt eben auch noch Termine für die normale Prophylaxe. Die beiden nun überflüssig gewordenen Reifenwechseltermine abgesagt. Die Augenärztin angerufen wegen eines Termins für die Siebtklässlerin. Im Januar erst könne sie kommen oder direkt heute Nachmittag, da hätte jemand abgesagt. Ich entschied mich für den Nachmittag, was aber zur Folge hatte, dass ich die Siebtklässlerin, die sich gerade bei der Tosca Hauptprobe befand und direkt danach zu einer Freundin gehen wollte, noch davon in Kenntnis setzen musste und ihr zudem das Krankenkassenversichertenkärtchen zukommen lassen sollte. Ich erreichte sie problemlos, und das Schuhpaket solle ich bitte auch gleich noch mitbringen, Happy Birthday. Um 12:30 Uhr bei der Schuhpaketübergabe über einen Honigtopf gestolpert, leider ergab sich kein Gespräch. "Mama, hier hängt noch dein Plakat, häng das doch ab, das Konzert ist doch längst vorbei." "Nein nein, das hängt hier gut, man will schließlich im Bewusstsein bleiben."
Mich anschließend erfolglos auf die Suche nach einer neuen Fernbedienung gemacht. Erfolgreich einen leicht zu bedienenden CD-Player für den Geburtstag meiner Mutter gekauft. Denn jedesmal, wenn ich ihr eine von meinen CDs schenke sagt sie "Ich hab doch gar keinen CD-Player. Aber bei einer Freundin kann ich's anhören gehen." Dass sie als Mutter einer Musikerin keinen CD-Player besitzt, ist ein Umstand, den ich nicht weiter hinnehmen möchte. Also: Geburtstagsgeschenk.
Beim asiatischen Mittagessen im Einkaufscenter von der Klassenlehrerin der Siebtklässlerin an den Tisch gewunken worden, die mich allerdings eher als Kollegin denn als Schülermutter sah. Mittagessen in Gesellschaft, sehr schön.
Anschließend ein Oberteil gekauft, von dem ich mir nicht sicher war, ob es nicht doch vielleicht wie eine Kittelschürze aussieht. Aber man kann ja umtauschen.
Zwei Liter Milch "traditioneller Herstellung" erstanden. Dass es das noch gibt, hipp hipp, hurra!
Auf dem Nachhauseweg festgestellt, dass es tatsächlich keine Plakate mehr von uns an den Litfasssäulen gibt. Dafür ist aber jetzt wohl Zweibrücken mit uns plakatiert. In Rot.
Schüler von 15:30 Uhr bis 18:45 Uhr, durchsetzt von kleinen Pausen, in denen ich Tangos von der Demo-CD abhörte in Hinblick auf Metronomzahlen und Wiederholungen, da wir vor unserem Auftritt wohl keine gemeinsame Probe mit den Tänzern haben werden und die Tangos daher exakt so spielen müssen wie auf der CD, mit der sie ihre Choreographien einstudieren.
Um 18:45 Uhr ein kleines Mangomüsli und ab in den Spanischkurs.
Spanischkurs von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr.
Um 21:03 Uhr die Siebtklässlerin bei der Freundin einsammeln.
Um 21:15 Uhr eine Fernbedienung im Internet gesucht, gefunden und bestellt.
Um 21:30 Uhr befindet die Siebtklässlerin, das neue Oberteil sieht aus wie eine Kittelschürze. Es wird also umgetauscht.
Und dann wollte ich eigentlich bloggen. Aber der Laptop wollte nicht so, wie ich wollte.
Daher erst jetzt.
Da es sich um einen freien Donnerstagvormittag handelte, dachte ich mir, ich würde dies und das erledigen können, unter anderem auch einige Dinge in der Stadt, ganz ohne Stress und Hektik.
Es kam dann aber doch ein wenig anders.
Am späten Mittwochabend noch fing ich ja an, den aufgezeichneten Tatort zu gucken, der sich bis nach Mitternacht erstreckte. Da man zudem nie wissen kann, ob nicht vor dem Tatort noch ein Brennpunkt kommt, und der Tatort sich dadurch zeitlich nach hinten schiebt, nehme ich die nachfolgende Sendung auch immer noch mit auf, was zur Folge hatte, dass ich auch bei Günther Jauch noch hängenblieb und es schließlich 1:30 Uhr wurde, bis ich allmählich Richtung Bett wandern wollte. Genau in diesem Moment blinkte mein iPhone auf mit einem schüchternen "Hi" in der Facebookleiste. Nachts um halb Zwei von einer Frau angechattet zu werden, die man eigentlich nicht so sehr gut kennt, und dann noch recht wortkarg zudem, ließ mich aufhorchen, und auch die Traurigkeit in den wenigen Worten. Dachte, ok, nehme ich mir die Zeit, gehe ich ein paar Dinge weniger einkaufen morgen früh und hole stattdessen am Vormittag den jetzt versäumten Schlaf nach, denn hier scheint jemand dringenden Redebedarf zu haben. Und schließlich hatte ich ja die Pfarrerin mit im Boot.
Das Gespräch dauerte bis 3:45 Uhr und ich weiß leider nicht wirklich, ob ich helfen konnte, aber ich habe mich redlich bemüht um Lösungsansätze und habe vor allem zugehört.
Beim Schlafengehen bemerkt, dass es inzwischen geschneit hatte, und mich zu meinem hervorragenden Reifenwechseltiming beglückwünscht.
Zwischen 5:47 Uhr und 6:51 Uhr dann wieder das bekannte Weckerweckspiel.
Und gleich noch zwei neue Wecker hinterhergeschoben: 12:00 Uhr und 12:01 Uhr.
Aber bereits um 10:30 Uhr von der Hermesbotin geweckt worden mit dem von der Siebtklässlerin heiß ersehnten Stiefelpaket. Eingepackt in Happy Birthday Geschenkpapier. Hermesbotin gratulierte aber leider nicht, und sprang auch aus keiner Torte.
Weiterschlafversuch um 11:00 Uhr abgebrochen.
Also aufstehen, duschen, Zähneputzen, anziehen.
11:30 Uhr Frühstück, Kaffee, Telefon. Den wichtigen Zahnarzttermin für mich und auch gleich welche für die Kinder gemacht. Der Zehntklässler hat ja zwei abgebrochene Schneidezähne, die, so lange er noch wächst, immer nur provisorisch geflickt werden können, und von denen ist mal wieder einer abgebrochen, und dann halt eben auch noch Termine für die normale Prophylaxe. Die beiden nun überflüssig gewordenen Reifenwechseltermine abgesagt. Die Augenärztin angerufen wegen eines Termins für die Siebtklässlerin. Im Januar erst könne sie kommen oder direkt heute Nachmittag, da hätte jemand abgesagt. Ich entschied mich für den Nachmittag, was aber zur Folge hatte, dass ich die Siebtklässlerin, die sich gerade bei der Tosca Hauptprobe befand und direkt danach zu einer Freundin gehen wollte, noch davon in Kenntnis setzen musste und ihr zudem das Krankenkassenversichertenkärtchen zukommen lassen sollte. Ich erreichte sie problemlos, und das Schuhpaket solle ich bitte auch gleich noch mitbringen, Happy Birthday. Um 12:30 Uhr bei der Schuhpaketübergabe über einen Honigtopf gestolpert, leider ergab sich kein Gespräch. "Mama, hier hängt noch dein Plakat, häng das doch ab, das Konzert ist doch längst vorbei." "Nein nein, das hängt hier gut, man will schließlich im Bewusstsein bleiben."
Mich anschließend erfolglos auf die Suche nach einer neuen Fernbedienung gemacht. Erfolgreich einen leicht zu bedienenden CD-Player für den Geburtstag meiner Mutter gekauft. Denn jedesmal, wenn ich ihr eine von meinen CDs schenke sagt sie "Ich hab doch gar keinen CD-Player. Aber bei einer Freundin kann ich's anhören gehen." Dass sie als Mutter einer Musikerin keinen CD-Player besitzt, ist ein Umstand, den ich nicht weiter hinnehmen möchte. Also: Geburtstagsgeschenk.
Beim asiatischen Mittagessen im Einkaufscenter von der Klassenlehrerin der Siebtklässlerin an den Tisch gewunken worden, die mich allerdings eher als Kollegin denn als Schülermutter sah. Mittagessen in Gesellschaft, sehr schön.
Anschließend ein Oberteil gekauft, von dem ich mir nicht sicher war, ob es nicht doch vielleicht wie eine Kittelschürze aussieht. Aber man kann ja umtauschen.
Zwei Liter Milch "traditioneller Herstellung" erstanden. Dass es das noch gibt, hipp hipp, hurra!
Auf dem Nachhauseweg festgestellt, dass es tatsächlich keine Plakate mehr von uns an den Litfasssäulen gibt. Dafür ist aber jetzt wohl Zweibrücken mit uns plakatiert. In Rot.
Schüler von 15:30 Uhr bis 18:45 Uhr, durchsetzt von kleinen Pausen, in denen ich Tangos von der Demo-CD abhörte in Hinblick auf Metronomzahlen und Wiederholungen, da wir vor unserem Auftritt wohl keine gemeinsame Probe mit den Tänzern haben werden und die Tangos daher exakt so spielen müssen wie auf der CD, mit der sie ihre Choreographien einstudieren.
Um 18:45 Uhr ein kleines Mangomüsli und ab in den Spanischkurs.
Spanischkurs von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr.
Um 21:03 Uhr die Siebtklässlerin bei der Freundin einsammeln.
Um 21:15 Uhr eine Fernbedienung im Internet gesucht, gefunden und bestellt.
Um 21:30 Uhr befindet die Siebtklässlerin, das neue Oberteil sieht aus wie eine Kittelschürze. Es wird also umgetauscht.
Und dann wollte ich eigentlich bloggen. Aber der Laptop wollte nicht so, wie ich wollte.
Daher erst jetzt.
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