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Samstag, 20. Oktober 2007
Ungelogen
violinista, 12:10h
Ich werde heute mehr als 200km mit dem Fahrrad zurücklegen. Sportlich, sportlich.
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Freitag, 19. Oktober 2007
Ein Stöckchen, ein Stöckchen, ein Stöckchen, hurra!
violinista, 17:30h
Die Frau Novemberregen warf mir eins zu, und so werde ich mich nun also dem Thema Schlaf widmen:
1. Lieblings-Schlafklamotte?
Unerotische, wärmende Schlafanzüge. Im Sommer gern auch mal ein kurzes Nachthemd. Lang geht gar nicht, da ich darin innerhalb kürzester Zeit in totale Verwicklungen gerate.
2. Lieblings-Bettwäsche?
Übergrößen-Decken sind klasse. Mein Lieblingsbezug ist in sündigem Rot. Auf keinen Fall Biber oder Microfaser. Satin hat was, aber da rutscht man so schnell aus dem Bett wieder raus.
3. Lieblings-Schlafposition?
Seite. Mal die eine, mal die andre. Hängt sicher mit meiner Links-Rechts-Hirnigkeit zusammen.
4. Hast du ein Einschlafritual?
Gute-Nacht-Küsse und Turbo-Reiki.
5. Hast du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?
Ja, einen Hamster. Inzwischen sogar zwei.
6. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?
Die Atemübung, die ich im Geburtsvorbereitungskurs gelernt habe. Und nein, bei den Geburten bin ich damals nicht eingeschlafen.
7. Wie groß ist dein Bett?
2x2m, manchmal tauchen Belagerer auf.
8. Wie viele Kissen hast du?
Drei. Eins für mich und jeweils eins für jeden Belagerer.
9. Linke oder rechte Seite?
Wechselhaft.
10. Wie lässt du dich wecken?
Von den unterschiedlichsten Melodien meines Handyweckers.
11. Stehst du direkt auf oder bleibst du liegen?
Nach 9 Minuten tönt der Handywecker ein weiteres Mal. Das lasse ich mir in der Regel nicht entgehen.
12. Dein erster Gedanke am Morgen?
Kinder wecken.
13. Was machst du, um wach zu werden?
Die Augen auf.
Und nun reiche ich dies Stöckchen an den Herrn Wajakla weiter, der den Schlaf an sich für eine gemeinhin weit überschätzte Tätigkeit hält.
1. Lieblings-Schlafklamotte?
Unerotische, wärmende Schlafanzüge. Im Sommer gern auch mal ein kurzes Nachthemd. Lang geht gar nicht, da ich darin innerhalb kürzester Zeit in totale Verwicklungen gerate.
2. Lieblings-Bettwäsche?
Übergrößen-Decken sind klasse. Mein Lieblingsbezug ist in sündigem Rot. Auf keinen Fall Biber oder Microfaser. Satin hat was, aber da rutscht man so schnell aus dem Bett wieder raus.
3. Lieblings-Schlafposition?
Seite. Mal die eine, mal die andre. Hängt sicher mit meiner Links-Rechts-Hirnigkeit zusammen.
4. Hast du ein Einschlafritual?
Gute-Nacht-Küsse und Turbo-Reiki.
5. Hast du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?
Ja, einen Hamster. Inzwischen sogar zwei.
6. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?
Die Atemübung, die ich im Geburtsvorbereitungskurs gelernt habe. Und nein, bei den Geburten bin ich damals nicht eingeschlafen.
7. Wie groß ist dein Bett?
2x2m, manchmal tauchen Belagerer auf.
8. Wie viele Kissen hast du?
Drei. Eins für mich und jeweils eins für jeden Belagerer.
9. Linke oder rechte Seite?
Wechselhaft.
10. Wie lässt du dich wecken?
Von den unterschiedlichsten Melodien meines Handyweckers.
11. Stehst du direkt auf oder bleibst du liegen?
Nach 9 Minuten tönt der Handywecker ein weiteres Mal. Das lasse ich mir in der Regel nicht entgehen.
12. Dein erster Gedanke am Morgen?
Kinder wecken.
13. Was machst du, um wach zu werden?
Die Augen auf.
Und nun reiche ich dies Stöckchen an den Herrn Wajakla weiter, der den Schlaf an sich für eine gemeinhin weit überschätzte Tätigkeit hält.
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Asymmetrie
violinista, 15:29h
Ausgerechnet den einzigen Zettel, auf den es am heutigen Tage wirklich ankommt, scheint meine Putzhilfe entsorgt zu haben.
Ohne die darauf von mir sorgfältig gespeicherten Informationen werde ich es niemals schaffen, den zweiten Socken deckungsgleich zum ersten zu stricken.
Nach Durchkämmung dreier Müllstationen (gelber Sack, Altpapier und Restmülltonne) denke ich ernsthaft über Kündigung nach...
Ohne die darauf von mir sorgfältig gespeicherten Informationen werde ich es niemals schaffen, den zweiten Socken deckungsgleich zum ersten zu stricken.
Nach Durchkämmung dreier Müllstationen (gelber Sack, Altpapier und Restmülltonne) denke ich ernsthaft über Kündigung nach...
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Donnerstag, 18. Oktober 2007
Sulfite
violinista, 20:44h
Das Geschenk für den Nachbarn gestaltet sich schwieriger als erwartet.
Neulich "Gefühltes Wissen" gelesen, spontan bei der Einladung gedacht, ha, das kriegt der auch! Könnte es sogar nachträglich noch signieren lassen. Preislich fand ich das dann aber nicht ganz angemessen für einen runden Geburtstag. Dann entdeckt, dass es das auch als Hörbuch, vom Autor selbst gelesen, gibt. Laut Rezensionen soll aber ein Vorgänger-Hörbuch noch besser sein als dieses, also vorsichtshalber mal beide bestellt.
Reingehört. Die erste Geschichte schilderte die Abenteuer eines Appendix im Krankenhaus. Kann ich dem armen Mann nicht zumuten. Der ist Arzt.
Das andere Hörbuch gehört, das, das ich schon von der gedruckten Version her kannte. Irgendwie fand ich das Buch besser. Aber das ist ja zu billig. Und dann, herrje, da ist noch ein Special drauf auf der CD, der Autor singt über ein altes Meerschweinchen, welches dann erst freiwillig sich streicheln lässt, als bereits der letzte Atem aus ihm gewichen ist. Leichte Zweifel kommen in mir hoch, ob mein Nachbar gewillt ist, meine Art des Humors mit mir zu teilen.
Ich verwerfe alles.
"Der Klang der Zeit" von Richard Powers soll es sein. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, schon mehrfach verschenkt, damit werde ich einen höchst seriösen Eindruck in der Nachbarschaft hinterlassen.
Dann das: Sonderangebot für sieben Euro! Indiskutabel.
Trotzdem. Das Buch ist toll.
Also noch eine Flasche Wein dazu.
Dornfelder, im Eichenfass gereift, ich hab da so eine ganz bestimmte Lieblingssorte. Eine perückte Dame
kommt auf mich zu, ob ich Pfälzer Weine probieren möchte. Na, das passt doch. Sie hat zwei Sorten Dornfelder im Angebot. Leider ist mein Lieblingsdornfelder nicht dabei und ihre beiden schmecken leider auch nicht annähernd so gut. Wie komm ich da jetzt nur wieder weg? Ich entscheide mich für einen relativ plumpen Abgang mit der Frage "Wo stehen denn all die anderen Dornfelder?" Entdecke den von mir gesuchten Winzer, aber leider keine Flaschen aus dem Eichenfass. Hm.
Karl Petgen fällt mir ein. Der war auch immer gut. Als Grauburgunder. Finde Karl Petgen. Zwar keinen Grauburgunder, stattdessen landet eine Flasche Riesling in meinem Einkaufswagen.
"enthält Sulfite", diese Worte springen mir plötzlich von der Flasche entgegen. Habe keine Ahnung, was das wirklich bedeutet, entscheide aber wieder, dass mein ärztlicher Nachbar es eventuell als Vergiftungsanschlag auf ihn werten könnte.
Also wird auch er eine Flasche des Gesöffs bekommen, die die Frau Novemberregen bei mir bestellt hat. Sind bestimmt auch Sulfite drin, aber die Franzosen müssen das bestimmt nicht draufschreiben.
Nun süffel ich hier einen superleckeren Riesling, während meine Moussaka vor sich hin köchelt, und erfahre von Google, dass Sulfite in allen Weinen enthalten sind, und diese künftig ab 10 Milligramm pro Liter kennzeichnungspflichtig sind. Ab einem Genuss von 1000 Milligramm können sie Brechreiz und Kopfschmerzen verursachen. Ach, und ich dachte immer, dass käme vom Alkohol. Außerdem hatte ich gar nicht vor, gleich zehn Flaschen davon zu trinken.
Aber irgendwie bin ich stolz auf den Herrn Petgen, dass er das mit den Sulfiten schon jetzt draufschreibt, wo er es doch noch gar nicht müsste.
Neulich "Gefühltes Wissen" gelesen, spontan bei der Einladung gedacht, ha, das kriegt der auch! Könnte es sogar nachträglich noch signieren lassen. Preislich fand ich das dann aber nicht ganz angemessen für einen runden Geburtstag. Dann entdeckt, dass es das auch als Hörbuch, vom Autor selbst gelesen, gibt. Laut Rezensionen soll aber ein Vorgänger-Hörbuch noch besser sein als dieses, also vorsichtshalber mal beide bestellt.
Reingehört. Die erste Geschichte schilderte die Abenteuer eines Appendix im Krankenhaus. Kann ich dem armen Mann nicht zumuten. Der ist Arzt.
Das andere Hörbuch gehört, das, das ich schon von der gedruckten Version her kannte. Irgendwie fand ich das Buch besser. Aber das ist ja zu billig. Und dann, herrje, da ist noch ein Special drauf auf der CD, der Autor singt über ein altes Meerschweinchen, welches dann erst freiwillig sich streicheln lässt, als bereits der letzte Atem aus ihm gewichen ist. Leichte Zweifel kommen in mir hoch, ob mein Nachbar gewillt ist, meine Art des Humors mit mir zu teilen.
Ich verwerfe alles.
"Der Klang der Zeit" von Richard Powers soll es sein. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, schon mehrfach verschenkt, damit werde ich einen höchst seriösen Eindruck in der Nachbarschaft hinterlassen.
Dann das: Sonderangebot für sieben Euro! Indiskutabel.
Trotzdem. Das Buch ist toll.
Also noch eine Flasche Wein dazu.
Dornfelder, im Eichenfass gereift, ich hab da so eine ganz bestimmte Lieblingssorte. Eine perückte Dame
kommt auf mich zu, ob ich Pfälzer Weine probieren möchte. Na, das passt doch. Sie hat zwei Sorten Dornfelder im Angebot. Leider ist mein Lieblingsdornfelder nicht dabei und ihre beiden schmecken leider auch nicht annähernd so gut. Wie komm ich da jetzt nur wieder weg? Ich entscheide mich für einen relativ plumpen Abgang mit der Frage "Wo stehen denn all die anderen Dornfelder?" Entdecke den von mir gesuchten Winzer, aber leider keine Flaschen aus dem Eichenfass. Hm.
Karl Petgen fällt mir ein. Der war auch immer gut. Als Grauburgunder. Finde Karl Petgen. Zwar keinen Grauburgunder, stattdessen landet eine Flasche Riesling in meinem Einkaufswagen.
"enthält Sulfite", diese Worte springen mir plötzlich von der Flasche entgegen. Habe keine Ahnung, was das wirklich bedeutet, entscheide aber wieder, dass mein ärztlicher Nachbar es eventuell als Vergiftungsanschlag auf ihn werten könnte.
Also wird auch er eine Flasche des Gesöffs bekommen, die die Frau Novemberregen bei mir bestellt hat. Sind bestimmt auch Sulfite drin, aber die Franzosen müssen das bestimmt nicht draufschreiben.
Nun süffel ich hier einen superleckeren Riesling, während meine Moussaka vor sich hin köchelt, und erfahre von Google, dass Sulfite in allen Weinen enthalten sind, und diese künftig ab 10 Milligramm pro Liter kennzeichnungspflichtig sind. Ab einem Genuss von 1000 Milligramm können sie Brechreiz und Kopfschmerzen verursachen. Ach, und ich dachte immer, dass käme vom Alkohol. Außerdem hatte ich gar nicht vor, gleich zehn Flaschen davon zu trinken.
Aber irgendwie bin ich stolz auf den Herrn Petgen, dass er das mit den Sulfiten schon jetzt draufschreibt, wo er es doch noch gar nicht müsste.
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Federn gelassen
violinista, 15:52h
Auch die Revanche des Spieles, bei dem man auf Indianersfüßen von Totempfahl zu Totempfahl schleicht, um sich mit möglichst vielen - auch fremden - Federn zu schmücken, gewonnen.
Tränen töchterleinseits.
Keiner spielt jetzt mehr mit mir.
*schnüff*
Tränen töchterleinseits.
Keiner spielt jetzt mehr mit mir.
*schnüff*
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Trügerische Idylle
violinista, 13:43h
Der Pfarrer fährt auf quietschendem Fahrrad durchs Dorf. Doch er will uns nur glauben machen - von Berufs wegen dazu prädestiniert - wir seien um 50 Jahre in eine andere Zeit rückversetzt.
Ich kenne den auch anders.
Ich kenne ihn mit windschnittigem Helm, Funktionskleidung und natürlich einem ganz anderen Rad.
Und insgeheim verflucht er sicher unsern Berg.
Dürfen Pfarrer fluchen?
Ich kenne den auch anders.
Ich kenne ihn mit windschnittigem Helm, Funktionskleidung und natürlich einem ganz anderen Rad.
Und insgeheim verflucht er sicher unsern Berg.
Dürfen Pfarrer fluchen?
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