Montag, 22. März 2010
Emotionen der Nacht
Neulich erst dieses Gesülze mit der Liebsten des Exmannes. Heulend lagen wir uns in den Armen. Nicht etwa, weil meine Ehe zerstört war, nein, sondern weil wir auf dieser Basis leider keine tolle Frauenfreundschaft miteinander führen konnten. Viele, viele Tränen. Und dann sprachen wir sogar darüber, ob wir uns nicht küssen sollten. Haben uns aber nicht getraut.
Und heute Nacht dann Sex mit dem Comedian. Diesem Aufgedrehten. Ja genau, der mit diesem Babybuch. Er sagte, ich würde ihm nichts bedeuten, aber ich war zu allem Überfluss auch noch komplett verliebt.
Schon äußerst seltsam, was man manchmal so träumt.

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Montag, 8. März 2010
Heute morgen etwas albern

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Freitag, 5. März 2010
Vorgabe erfüllt
Vom Männerfilm träumen. Männerfilm in Begleitung. So die Vorgabe.
Gesagt, getan.
Begleitet haben mich die Trabanten. Und das Kino war sehr, sehr schön. Ein historisch anmutendes Gebäude, das unter Denkmalschutz stand. Der Saal war in weiß und blau gehalten und mit mehreren Logen und Balkonen ausgestattet. Ein wenig fühlte ich mich an das Jugendstilschwimmbad meiner Heimatstadt erinnert.
Von den anderen Kinobesuchern hingegen wurde die besondere Atmosphäre des Raumes nicht bemerkt. Sie verspeisten Nachos mit Soße und verteilten beides großzügig auf den Sitzen. Bei reichlich Bier wurde kräftig gerülpst.
Statt der sonst üblichen Werbung und Vorfilme bekamen wir ein buntes Rahmenprogramm geboten. Seitlich vor dem Vorhang war ein kleines Karussell aufgebaut, auf dem eine Handvoll Clowns sich in Akrobatik übte. Im Hintergrund spielte eine Coverband.
Nachdem wir unsere Plätze gefunden hatten, verließ ich den Saal, um die Toilette aufzusuchen und uns anschließend mit Getränken zu versorgen. Die Damen an der Garderobe, ja, es war wirklich ein sehr edles Kino, wiesen mir den Weg.
Als ich zurückkam, fehlte von den Trabanten jede Spur.
Und eigentlich noch während ich damit beschäftigt war, laut rufend nach ihnen zu suchen, fand ich mich wieder auf den nur mäßig besuchten Rängen eines Fußballstadions, in Begleitung des Herrn G. Meinem Wunsch, ein wenig farbliche Abwechslung in seiner Garderobe vorzufinden, wurde mit einer quietschgrünen Motorradkombi Rechnung getragen. Heller und schreiender als das Grün von motorisierten Polizeibeamten, eher so die Farbe meines Zitronengrasduschgels mit den Ölperlen. Auf seinem Kopf trug er einen Helm gleicher Farbe.
Leider weiß ich weder von Fußballspiel noch von Kinofilm zu berichten. Aber letztlich ist es ja doch meist immer so das Drumherum, das in Erinnerung bleibt.

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