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Mittwoch, 22. Juni 2011
Nonverbale Kommunikation
violinista, 02:44h
Ein roter Punkt erinnert mich
an Burgfräulein
und geprügelten Hund.
An Regenbogenkind und
Zaunpfahlwink,
der unklar zwar, doch dennoch da.
An Kapitulation? Nein, eher nicht.
Gras wachsen lassen erst einmal.
Und Wellen und Sand
und Sprache lernen,
Jazz und Boot.
Und Wein und Brot.
Respekt und Schönheit, Sympathie.
Es geht für sie um Viel.
Um Alles.
Glückwunsch kommt noch oben drauf.
an Burgfräulein
und geprügelten Hund.
An Regenbogenkind und
Zaunpfahlwink,
der unklar zwar, doch dennoch da.
An Kapitulation? Nein, eher nicht.
Gras wachsen lassen erst einmal.
Und Wellen und Sand
und Sprache lernen,
Jazz und Boot.
Und Wein und Brot.
Respekt und Schönheit, Sympathie.
Es geht für sie um Viel.
Um Alles.
Glückwunsch kommt noch oben drauf.
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Montag, 20. Juni 2011
Wer will denn schon arbeiten?
violinista, 03:22h
Angefangen hatte alles ganz harmlos. Solide. Die Schüler und ich. Und sogar meine Füße waren sauber. Trotz des ganzen Drecks im Haus. Und dem Moos auf der Terrasse. Könnte an dem Zettel gelegen haben, den ich sicherheitshalber mal auf die Treppe legte. Als Zeitpunkt für die Fußwaschaktion setzte ich eine halbe Stunde vor Konzertbeginn an. Früher, also früher, jung und knackig und so, da hab ich mich ja noch geschminkt für die Schüler und deren Eltern. Und Großeltern, und für mich. Und vielleicht auch für den Exmann, der das unpassend fand, wenn man ohne Make-up am Frühstückstisch saß. Also früher, ja. Heute muss das nicht mehr. Heute genügen ein Paar saubere Füße. Man lernt ja dazu im Leben. Und setzt Prioritäten. Bachwanderungsgeschichten aus der Kindheit zu erzählen mit all den rostigen Nägeln und dem Treibsand, in dem man als Kind zu versinken drohte, sind ja soviel wichtiger als ein gepflegtes Äußeres zu Cornflakes und Toast. Meine Meinung jedenfalls. Mittlerweile.
Aber ich schweife ab.
Zurück zum Thema. Selten habe ich ein Schülerkonzert so genossen wie das heutige. Im Vorfeld war so viel anderes zu tun. Beispielsweise bin ich gestern das erste Mal in meinem Leben Drachenboot gefahren und durfte feststellen, dass das genau mein Ding ist, dass das eigentlich fast genauso ist wie Geige spielen von der Bewegung her. Da wo die durchtrainierten Männer schlapp machten, bin ich einfach munter weitergepaddelt. Bin zwar alles andere als durchtrainiert, aber durchs Geige spielen gewohnt, die Arme hochzuhalten. Bei Bedarf gerne auch ein paar Stunden am Stück.
Ich schweife aber erneut ab.
Wo möchte ich hinschweifen?
Ah ja, genau. Dorthin, dass es ein wirklich sehr spaßiges Konzert heute war. Dass ich gar nicht mehr so viel begleiten musste wie in den vorangegangenen Jahren, sondern irgendwie fast gar nicht mehr. In letzter Minute quasi konnte ich diesen Job dann doch noch an die etwas erfahrerenen Klavierschüler abtreten.
Aber das möchte ich eigentlich auch nicht erzählen.
Was ich erzählen möchte, ist, dass ganz viel Kuchen übrig geblieben ist und jede Menge Getränke im Haus waren. Und ich dann noch Freunde eingeladen habe zum Kuchen essen beim Tatort gucken. Schlagerschatzi wäre auch fast noch mit von der Partie gewesen, aber der Arme bekommt morgen sein Knie operiert. Aber auch ohne Schlagerschatzi ist es dann noch ein denkbar guter Abend geworden. Es wurde viel Kuchen gegessen und sehr viel spekuliert darüber, wer's denn nun gewesen sein mag beim Tatort, und in der Tat, die Freundin, die gerne anonym bleiben möchte, hatte Recht mit ihrem Gärtnertipp.
Und anschließend sang sie dieses Lied, auf der Gitarre begleitet von dem Psychologen sowie von meinen Improvisationsversuchen auf der Geige:
je ne veux pas travailler (m4a, 1,489 KB)
Ein paar Minuten später wusste ich dann auch schon ein kleines bisschen besser, wo mein Einsatz hingehört:
je ne veux pas travailler mit richtigem einsatz (m4a, 1,407 KB)
Ja, genau das war es, was ich eigentlich erzählen wollte. Dass wir zusammen ein Lied aufgenommen haben. Und natürlich noch ein paar weitere. Bei denen die Freundin allerdings noch nicht ihr Einverständnis für eine Internetveröffentlichung gegeben hat. ;-)
Aber wir gucken einfach mal, was sich da machen lässt.
Aber ich schweife ab.
Zurück zum Thema. Selten habe ich ein Schülerkonzert so genossen wie das heutige. Im Vorfeld war so viel anderes zu tun. Beispielsweise bin ich gestern das erste Mal in meinem Leben Drachenboot gefahren und durfte feststellen, dass das genau mein Ding ist, dass das eigentlich fast genauso ist wie Geige spielen von der Bewegung her. Da wo die durchtrainierten Männer schlapp machten, bin ich einfach munter weitergepaddelt. Bin zwar alles andere als durchtrainiert, aber durchs Geige spielen gewohnt, die Arme hochzuhalten. Bei Bedarf gerne auch ein paar Stunden am Stück.
Ich schweife aber erneut ab.
Wo möchte ich hinschweifen?
Ah ja, genau. Dorthin, dass es ein wirklich sehr spaßiges Konzert heute war. Dass ich gar nicht mehr so viel begleiten musste wie in den vorangegangenen Jahren, sondern irgendwie fast gar nicht mehr. In letzter Minute quasi konnte ich diesen Job dann doch noch an die etwas erfahrerenen Klavierschüler abtreten.
Aber das möchte ich eigentlich auch nicht erzählen.
Was ich erzählen möchte, ist, dass ganz viel Kuchen übrig geblieben ist und jede Menge Getränke im Haus waren. Und ich dann noch Freunde eingeladen habe zum Kuchen essen beim Tatort gucken. Schlagerschatzi wäre auch fast noch mit von der Partie gewesen, aber der Arme bekommt morgen sein Knie operiert. Aber auch ohne Schlagerschatzi ist es dann noch ein denkbar guter Abend geworden. Es wurde viel Kuchen gegessen und sehr viel spekuliert darüber, wer's denn nun gewesen sein mag beim Tatort, und in der Tat, die Freundin, die gerne anonym bleiben möchte, hatte Recht mit ihrem Gärtnertipp.
Und anschließend sang sie dieses Lied, auf der Gitarre begleitet von dem Psychologen sowie von meinen Improvisationsversuchen auf der Geige:
je ne veux pas travailler (m4a, 1,489 KB)
Ein paar Minuten später wusste ich dann auch schon ein kleines bisschen besser, wo mein Einsatz hingehört:
je ne veux pas travailler mit richtigem einsatz (m4a, 1,407 KB)
Ja, genau das war es, was ich eigentlich erzählen wollte. Dass wir zusammen ein Lied aufgenommen haben. Und natürlich noch ein paar weitere. Bei denen die Freundin allerdings noch nicht ihr Einverständnis für eine Internetveröffentlichung gegeben hat. ;-)
Aber wir gucken einfach mal, was sich da machen lässt.
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Sonntag, 12. Juni 2011
The Girls
violinista, 09:55h
Als die Viertklässlerin noch eine Zweit- oder Drittklässlerin war, schrieb sie diesen Liedertext.
Die Prinzipien von Girokonto und Kreditkarte sind ihr inzwischen ein wenig klarer geworden. ;-)
The Girls
Wenn du Geld brauchst
geh doch einfach zur Bank
und hol dir ne Creditkarte
du musst es doch nicht einfach stehlen
Ich kann dir auch n paar Münzen leihn
Aber wenn du es stiehlst
kommst du in diesen dunklen Knast
Refrain:
Hättest du ne Creditkarte
oder ein Girokonto
dann könntest du um die Häuser ziehn
Und wenn es dir gefällt
kauf es einfach
das ist doch nicht so schwer
Wenn du das Geld stiehlst
dann siehst du immer so glücklich aus
Aber ich sitz hier und mach mir Sorgen um dich
Weißt du noch
als wir zusammen
im Sandkasten friedlich gespielt haben
Refrain:
Hättest du ne Creditkarte
oder ein Girokonto
dann könntest du um die Häuser ziehn
Und wenn es dir gefällt
kauf es einfach
das ist doch nicht so schwer
Ich sitz hier bei mir zuhause
kann mich nicht mehr blicken lassen
nur weil du ein fieser Räuber bist
Sei bitte wie früher
Die Prinzipien von Girokonto und Kreditkarte sind ihr inzwischen ein wenig klarer geworden. ;-)
The Girls
Wenn du Geld brauchst
geh doch einfach zur Bank
und hol dir ne Creditkarte
du musst es doch nicht einfach stehlen
Ich kann dir auch n paar Münzen leihn
Aber wenn du es stiehlst
kommst du in diesen dunklen Knast
Refrain:
Hättest du ne Creditkarte
oder ein Girokonto
dann könntest du um die Häuser ziehn
Und wenn es dir gefällt
kauf es einfach
das ist doch nicht so schwer
Wenn du das Geld stiehlst
dann siehst du immer so glücklich aus
Aber ich sitz hier und mach mir Sorgen um dich
Weißt du noch
als wir zusammen
im Sandkasten friedlich gespielt haben
Refrain:
Hättest du ne Creditkarte
oder ein Girokonto
dann könntest du um die Häuser ziehn
Und wenn es dir gefällt
kauf es einfach
das ist doch nicht so schwer
Ich sitz hier bei mir zuhause
kann mich nicht mehr blicken lassen
nur weil du ein fieser Räuber bist
Sei bitte wie früher
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